Vorstand

Pfr. Jörg Winkelströter, Basel, Präsident

Mein Heimatort ist Hagen in Westfalen. Nach meinem Theologiestudium in Berlin, Heidelberg und Münster war ich als Küster in der deutschen evangelischen Gemeinde in Paris beschäftigt. Meine Tätigkeit als Geistlicher führte mich in drei verschiedene Gemeinden der westfälischen Landeskirche. Ich bin verheiratet und wir haben zwei Kinder.

2012 wurde ich Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche Basel und Nordwestschweiz. Schon bald danach wurde ich Mitglied im Vorstand des BELK und bin seit 2016 dessen Präsident. Ich bin Delegierter des BELK im Präsidium der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Schweiz. Einmal im Jahr organisiere ich ein Seminar für Lektorinnen und Lektoren. Den Kontakt zu den anderen lutherischen Gemeinden, seien sie deutsch- oder anderssprachig, sowie die ökumenischen Kontakte schätze ich sehr. Es ist mir wichtig, Menschen vom Glauben an Jesus Christus zu erzählen und in Gemeinschaft mit ihnen ein christliches Leben zu führen.

Pfr. Marc Blessing, Genf, Leitender Geistlicher

Ich stamme aus der Klosterstadt Maulbronn in Baden-Württemberg. Nach dem Zivildienst studierte ich von 1988/89 bis 1996 evangelische Theologie in Bethel, Marburg, Heidelberg, Straßburg und Oxford. Das Vikariat führte mich nach Barsinghausen-Egestorf und ins Kloster Loccum in Niedersachsen. 1998/99 konnte ich ein Auslandsvikariat im EKD-Büro in Brüssel absolvieren. Meine erste Pfarrstelle übernahm ich in Nordhorn und wurde 2001 lutherischer Moderator an der ökumenischen Stiftung Kloster Frenswegen. Ich gehörte der Ökumenekommission des Bistums Osnabrück und der Ökumenekommission der Hannoverschen Landeskirche an. Seit 2009 bin ich Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche Genf. Ich bin verheiratet mit Karin Blessing. Wir haben fünf Kinder. 2017 wurde ich zum leitenden Geistlichen des BELK gewählt.

Ruth Bornhäuser, Bern, Vizepräsidentin

Ich wurde in Reutlingen geboren und lebe seit mehr als vier Jahrzehnten in Bern.

Nach der Ausbildung zur Krankenschwester im Diakonissenkrankenhaus Wuppertal-Elberfeld lebte ich fünf Jahre bei meinem Vater in Monrovia/Liberia. In diesen Jahren arbeitete ich zuerst in einem neueröffneten deutschen Tearoom, danach bei einem englischen Arzt in dessen Praxis (mit täglich unzähligen Patienten), der nach seinen Ferien in Europa überraschenderweise nicht mehr zurückkam; die Praxis wurde aufgelöst.

Über drei Jahre arbeitete ich danach im Optical Department der „Liberia Trading Corporation” in Monrovia als Medical Assistant to Optician.

Nach meiner Rückkehr aus Afrika suchte ich mir neue Herausforderungen und fand diese dann über viele Jahre im Berner Inselspital. Die Ausbildung zur Pflegedienstleiterin und Lehrerin für Krankenpflege absolvierte ich an der Schwesternhochschule des Deutschen Roten Kreuzes in Göttingen. Anschliessend war ich fast 20 Jahre als Oberschwester am Inselspital und am Regionalspital in Biel tätig.

In den Jahren 1994/95 arbeitete ich während neun Monaten in Jesenik/Tschech. Republik am dortigen Regionalspital.

Eine neue Aufgabe ergab sich für mich im Herbst 1995, als ich, damals ohne Stelle, als Sekretärin und Projektassistentin im Forum Ost West (Kommunikationszentrum für Mittel- und Osteuropa/FOW) einsteigen konnte.

Von Kindesbeinen an ist mir die Kirche vertraut in verschiedenen Formen und über die Landesgrenzen hinaus. Die Lutherische Gemeinde ist für mich ein Stück Heimat geworden.

Nebst dem Kirchenvorstand möchte ich mein Wissen und meine Erfahrungen in den BELK einbringen – ich freue mich auf diese neue Herausforderung.

Pfr. Dr. Falko von Saldern, Bern, stellvertretender Geistlicher

Ich bin 1971 in Berlin geboren und dort aufgewachsen. 1990 nahm ich das Studium der Geschichte an der Freien Universität Berlin auf. Ich studierte in Berlin, Würzburg und München und beendete das Studium 2003 mit der Promotion. 1999-2002 war ich an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik in München tätig. 2005 habe ich in München die Pfarrerin Nina v. Saldern geheiratet und habe dort das Studium der Theologie aufgenommen. 2006 wurde unsere Tochter Dorothee geboren. 2010 trat ich das Vikariat an der Friedenskirche in München an. 2013 wurde ich gemeinsam mit meiner Frau auf die Pfarrstelle in Bern gewählt. 2014 bis 2917 war ich Sprecher des Pfarrkonvents.

Waltraud Knobloch, Basel, Schatzmeisterin

1948 geboren und aufgewachsen in Schöningen (Niedersachsen), prägten meine Mutter und Großmutter, die sich in der lutherischen Kirchgemeinde engagierten, meine Einstellung zur Kirche.

Nach einer Exportkaufmann- und Fremdsprachenausbildung arbeitete ich bis zur Geburt unserer Tochter im Frühjahr  1983 bei der Ciba-Geigy Marienberg GmbH in den Abteilungen Marketing und Verkauf. Im Herbst 1983 siedelte ich mit meiner Familie aufgrund eines Arbeitsplatzwechsels meines Mannes in das Stammwerk Basel in die Schweiz um. Seither bin ich nicht mehr berufstätig, engagiere mich aber ehrenamtlich bei verschiedenen Institutionen als Kassiererin. So reizt mich auch die Aufgabe und Mitarbeit im BELK. Ich freue mich auf das neue interessante Gebiet.

Irmtraut Dehning, Genf (dt.)

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von München, wo ich durch meine Familie und eine Jugendgruppe kirchlich sozialisiert wurde. Während meines Biologiestudiums in Konstanz schloss ich mich der örtlichen christlichen Studentengruppe an, die ein intensives Bibelstudium betrieb, von dem ich heute noch zehre. Nach meiner Promotion in Tübingen folgte ich meinem Mann (Physiker am CERN) 1990 nach Genf, wo ich mehrere Jahre als Assistentin an der Uni arbeitete. Wir schlossen uns der Genfer deutschsprachigen Gemeinde an, in der ich in vielen Bereichen aktiv wurde, u.a. im Vorstand und noch bin. Hier lernten auch unsere Kinder (1994 und 1996 geboren) das Gemeindeleben kennen. Nun freue ich mich, die übergemeindlichen Aufgaben im Vorstand des BELK kennenzulernen und bei den gemeinsamen Anliegen mitzuwirken.

Karin Blessing, Genf

Als Pfarrerstochter bin ich in einer diakonischen Einrichtung, der Henriettenstiftung in Hannover, groß geworden. Die evangelische Frömmigkeit der dort lebenden Diakonissen des Kaiserswerther Verbandes hat mich ebenso geprägt wie die lutherische Tradition der Hannoverschen Landeskirche. Schon als Jugendliche sang ich im Chor, gestaltete Gottesdienste mit einem Flötenensemble und übernahm Lektoren- und Küsterdienste. Nach einem Auslandsaufenthalt in Torre Pelice, Italien, studierte ich von 1986-1996 ev. Theologie in Bethel, Marburg, Bangui (Zentralafrikanische Republik) und Heidelberg mit dem Schwerpunkt Diakoniewissenschaften. Von 1996-1998 absolvierte ich eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in Düren. 1999 heiratete ich meinen Mann Marc, der im gleichen Jahr seine erste Pfarrstelle in Nordhorn/Grafschaft Bentheim antrat. In den Folgejahren wurden unsere fünf Kinder geboren. Neben der ehrenamtlichen Arbeit in der Gemeinde leitete ich einen Frauenchor. 2009 wechselten mein Mann und ich an die deutsch-sprachige Lutherische Kirche in Genf , wo wir eine neue geistliche Heimat in der Fremde fanden. Eine Liedstrophe hat mich in all den Jahren begleitet: „Der Wolken, Luft und Winden, gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“

Pfr. Helmut Sobko, Vaduz

Ich bin in Jena/Thüringen geboren und aufgewachsen. Nach einer Feinmechanikerausbildung studierte ich in Berlin und Jena Theologie und war dann in verschiedenen Thüringer Kirchengemeinden von 1969 bis zum Jahr 2002 als Gemeindepfarrer tätig (Westhausen, Tiefenort, Bad Salzungen). Im Jahr 2002 wechselte ich aus familiären Gründen in die Ev. Landeskirche in Württemberger und übernahm bis Ende 2008 die Pfarrstelle in Lenningen-Gutenberg.

Nach einigen Jahren des Ruhestandes in Mahlstetten (einem kleinen Ort auf der Höhe der Schwäbischen Alb) bewarb ich mich um die Pfarrstelle der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Vaduz/Fürstentum Liechtenstein und bin dort nun seit November 2015 als Gemeindepfarrer mit einer Teilzeitanstellung (60%) tätig. Meinen Dienst  übe ich so aus, dass ich etwa 3mal im Monat für jeweils 4-5 Tage (meist von Mittwoch bis Sonntag/Montag) von Mahlstetten aus nach Vaduz pendle. Meine Frau ist dann meist nur am Wochenende in Vaduz. Meine 4  Kinder, 8 Enkelkinder und 1 Urenkel wohnen alle in Thüringen.

Brigitte Müller-Reuter, Zürich

Studium der Alten Musik mit Hauptinstrument Cembalo an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel. Unterrichtstätigkeit in beiden Instrumenten (Nebenfach Blockflöte) an verschiedenen Musikschulen; Konzerttätigkeit in der Schweiz und in Deutschland. Durch Vertretungen zum Orgeldienst gekommen und zur Zeit im Hauptdienst an der Martin-Luther-Kirche in Zürich tätig. 2012 Gründung des BELK-Organistentreffens; Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft für Gottesdienst und Liturgie in Zürich. Jetziger Wohnort: Baden (Argau).

Dr. phil. Elke Breitenfeldt, Zürich/St.Gallen

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Frankfurt/Main, wo die kirchliche Prägung in der Jugendarbeit der Ortsgemeinde ihren Anfang nahm. Zum Studium der Fächer ev. Theologie und Germanistik ging es erst nach Riehen/BS und Tübingen. In Göttingen kam ich dann in Kontakt mit der Evangelischen Geschwisterschaft (gegründet als „Kleine Brüder vom Kreuz“), zu der ich noch heute gehöre und der ich die lutherische Ausprägung meines evangelisch Seins verdanke.

Nach dem Studium lebte ich bis 1998 in Bremen, wo meine beiden Söhne geboren sind. Von dort führte der Weg mit der Basler Mission nach Santiago de Chile. Seit 2005 ist St. Gallen mein beruflicher Standort. Ich bin an der kulturwissenschaftlichen Abteilung der HSG als Dozentin tätig. Als ich mich der kleinen Gemeinde in St. Gallen anschloss, fiel mir bald die Aufgabe zu, diese im Vorstand der „Muttergemeinde“ Zürich zu vertreten, was ich noch heute zu meiner und der SBB Freude tue. Ihr Logo, „unterwegs daheim“ ist eines, das wohl auch zu meinem Leben passt.